Kurzvita (wissenschaftlich)

Heike Henning, Univ.-Prof.in Dr.in, ist Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg, Department für Musikpädagogik Innsbruck. Sie ist Leiterin des Zentrums für chorpädagogische Forschung und Praxis am Haus der Musik in Innsbruck. Sie lehrte an diversen deutschen Universitäten und Musikhochschulen Musik-, Instrumental- und Gesangspädagogik sowie Kinderchorleitung. Als Kinderchorleiterin und Chorpädagogin ist sie eine international gefragte Expertin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich chorpädagogischer Praxis sowie in der instrumental- und vokaldidaktischen Entwicklungsforschung.

VITA

Dr. phil. Heike Henning ist seit April 2015 Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg, Department für Musikpädagogik, Standort Innsbruck.
Von 2008-2019 war sie zudem Dozentin für Instrumental- und Vokalpädagogik sowie Lehrkraft für besondere Aufgaben (Fachgebiet Vokalpädagogik/Kinderchorleitung und Kinderstimmbildung) an der Hochschule für Musik Nürnberg. Diverse Lehraufträge und -tätigkeiten in Musik- oder Vokalpädagogik führten sie u.a. an die Universität Regensburg, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universität Augsburg, die Hochschule für Musik Würzburg, die Hochschule für Musik Detmold sowie die Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg a/N.
Neben den Lehrtätigkeiten an Universitäten und Hochschulen pflegt die bundesweit gefragte Expertin für Kinderstimmbildung und Kinderchorleitung eine rege Vortrags- und Fortbildungstätigkeit. Sie leitet mehrere Chöre und ist Gründerin des Kinder- und Jugendchores DIE JUNGEN MEISTERSINGER der Hochschule für Musik Nürnberg, welche sie bis Juli 2019 leitete. Ihre Dissertation verfasste sie im Bereich vokalpädagogischer Praxis an der Hochschule für Musik Würzburg. Sie war Stipendiatin des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

 

Nach dem Studium der Kirchen- und Schulmusik (erstes und zweites Staatsexamen) absolvierte sie zusätzlich ein Erweiterungsstudium im Fach Medienpädagogik sowie ein Promotionsstudium im Fach Musikpädagogik. Neben ihrer langjährigen Tätigkeit an Musikschulen und Allgemeinbildenden Schulen war sie auch als freischaffende Instrumental- und Vokalpädagogin sowie im Bereich des Musikjournalismus tätig. Ihr künstlerisch-pädagogischer Schwerpunkt liegt zum einen im Bereich des vokalen Musizierens, zum anderen im Bereich der Konzertpädagogik und Musikvermittlung. Sie konzipierte zahlreiche konzertpädagogische Formate, u.a. für das Staatstheater Nürnberg (Meistersingertag) sowie für einige Konzertreihen im Nürnberger Land. Mit ihren Studierenden erarbeitet sie in regelmäßigen Abständen konzertpädagogische Formate, welche im Kontext unterschiedlicher Konzertreihen und Theaterfestivals aufgeführt werden.

 

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen einerseits im Bereich chorpädagogischer Praxis, andererseits im Bereich der instrumental- und vokaldidaktischen Entwicklungsforschung.

 

Mitgliedschaften:

Heike Henning ist Mitglied des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), des Arbeitskreises für musikpädagogische Forschung (AMPF), des Verbandes musikpädagogische Forschung Österreich (MFÖ), des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU), der European Voice Teachers Association (EVTA), der Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich (AGMÖ), der Stiftung Singen-mit-Kindern sowie der European Association for Music in Schools (eas) und des Fachverbands deutscher Chorleiter e.V. (FDC).

ORCID-ID: https://orcid.org/0000-0001-6756-6875

 
 

Preise

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Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Lehre

Am 23.09.2021 sind Univ. Prof. Dr. Heike Henning (Universität Mozarteum Salzburg, Department Musikpädagogik Innsbruck) und Prof. Dr. Kai Koch (Universität Vechta) mit dem Short-List-Preis (Anerkennungspreis) des Österreichischen Staatspreises „Ars Docendi“ für ihr digitales Kooperationsseminar im Masterstudiengang (WS2020/21) ausgezeichnet worden. Die Urkunde wurde bei der Preisverleihung in der Aula der Wissenschaften in Wien in der Kategorie „Methoden des Distance Learning und deren nachhaltiger Einsatz“ übermittelt. Mit der Auszeichnung ist auch die Aufnahme des Seminarkonzepts in den „Atlas Gute Lehre 2021“ verbunden. Die Universität Mozarteum Salzburg hatte das Konzept nach einem internen Findungsprozess im Frühjahr für den Staatspreis vorgeschlagen. Es gab über 190 Einreichungen von allen Universitäten und Hochschulen Österreichs; prämiert wurden in 5 Kategorien jeweils ein Staatspreis und 1-3 Anerkennungspreise.

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The inner metronome

Der eingereichte Drittmittelantrag zum Inneren Metronom wurde als ein sehr erfolgsversprechendes Forschungsprojekt eingestuft und mit dem zweiten Preis des Research Competition Mozarteum (RCM) ausgezeichnet.

Intercultural and integrative choir project in Tyrol

Das zweite Projekt, welches auch einen großen interkulturelle künstlerisch-praktischen Teil beinhaltet, wurde als Drittmittelprojekt von der Horizon-Stiftung angenommen und wird im kommenden Jahr von dieser finanziert und gefördert. Zudem wurde es im Rahmen des RCM mit einem Development Grant belohnt.